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"Ich schreite kaum, doch wähn ich mich schon weit. Zum Raum wird hier die Zeit."

„Was den modernen Menschen ausmacht und weshalb man ihn als solchen bezeichnen kann ist seine Fähigkeit, nicht nur im Raum, nicht nur in der Zeit, sondern in der „Dauer“ zu sehen – oder, was dasselbe besagt, in der biologischen Raum-Zeit; daraus ergibt sich überdies, dass man nichts mehr auf andere Weise sehen kann – nichts – und vor allem nicht sich selbst.“ Pierre Teilhard de Chardin « Der Mensch im Kosmos »

Durch die Beschäftigung mit Elektronischer Musik, insbesondere mit Oscar Sala und Kraftwerk und der Auseinandersetzung mit der Figur des Parsifal inspiriert, versuchen wir eine Verbindung zu schaffen, die durch die Inszenierung im Internet, dem Raum, der nur in der Zeit existiert, zu einem zeitadäquaten Erlebnis führt. Nebenbei bemerkt ist unsere Arbeit ein Glasperlenspiel im Sinne von Hermann Hesse.

Schaltkreis Acht ist eine Idee von Werner Kiera und Michael Wild von Hohenborn und eine in „Wirklichkeit“ nicht existente, virtuelle „Gruppe“, deren vier Akteure zu je 50 Prozent aus den Gesichtern von uns durch digitale Überblendung transformiert wurden; die Vorstellung dabei war, – zumindest in der Theorie – auch den letzten mystischen Schritt zu vollziehen; die Überwindung der eigenen Individualität.

Mobirise

Welttheater, Spiegelsaal, Zaubergarten oder Gral. 

Suchmaschinenwirklichkeit, virtuell in Raum und Zeit. 

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